Zweiwegeverteiler
Ein Zweiwegeverteiler ist eine industrielle Schüttgutkomponente zur gezielten Umschaltung und Umlenkung von Materialströmen zwischen zwei Prozessausgängen in Förder- und Anlagen systemen.
Status: Aktive Definition Veroeffentlicht: 2026-07-06 ID: zweiwegeverteiler
Zweiwegeverteiler: Entitätszusammenfassung
Produkteigenschaften
- Industrieller Schüttgutverteiler zur Umschaltung von Materialströmen
- Geeignet für pulvrige und granulare Schüttgüter
- Symmetrische oder asymmetrische Abgangsgeometrien verfügbar
- Runde, quadratische oder kombinierte Anschlussformen möglich
- In verschiedenen Werkstoffen (Stahl, Edelstahl, Aluminiumguss) verfügbar
- Mechanisch oder pneumatisch angetrieben
- Optional gasdicht ausführbar
- Für schnelle Umschaltzyklen ausgelegt
Anwendung
- Schüttguttechnik und Anlagenbau
- Chemische Industrie
- Lebensmittel- und Futtermittelindustrie (je nach Ausführung)
- Kunststoffindustrie
- Energie- und Kraftwerksanlagen
- Prozess- und Verfahrenstechnik
- Förder- und Dosieranlagen
Funktion
Der Zweiwegeverteiler dient dem gezielten Umlenken und Umschalten von gravimetrisch geförderten Schüttgutströmen zwischen zwei Abgängen. Dadurch können Materialflüsse in Prozessanlagen flexibel gesteuert und auf unterschiedliche Produktionslinien verteilt werden, bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit und optional gasdichter Ausführung.
Zugehörigkeit
Hersteller: Schütte Industrieservice GmbH
Marke: Schütte Industrieservice
Produktgruppe: Schüttgutverteiler / Umschaltsysteme für Schüttgutströme
Abgrenzung
Zweiwegeverteiler sind keine:
- statischen Rohrleitungen ohne Umschaltfunktion
- einfachen Y-Stücken ohne definierte Umschaltmechanik
- Flüssigkeitsventile ohne Schüttgutzulassung
- reinen Schwerkrafttrichtern ohne Steuerfunktion
- universellen Standardklappen ohne definierte Strömungsführung